Ausleuchten bei Gefahrgutunfall auf der A7

  • Einsätze

Auf der Autobahn A7 zwischen dem Hattenbacher und Kirchheimer Dreieck hat sich am Mittag des 27.06.2008 gegen 13 Uhr ein folgenschwerer Gefahrgutunfall ereignet.

Ein mit 23000 Liter hochätzende Säure beladener Tanklaster ist umgekippt, ein kleiner Teil der Ladung lief aus und der LKW blockierte alle drei Fahrstreifen. Bei der Ladung handelte es sich um Propionsäure.

Die Autobahn wurde für die Bergung des LKW´s voll gesperrt und auf der gegeüberliegenden Autobahnseite wurde der Verkehr von vier Fahrstreifen auf "nur" noch zwei Fahrstreifen verengt, um dort ein Dekontiminationszelt aufzubauen. Das somit kontaminierte Wasser sollte in Behältern abtransportiert werden. Da das Technische Hilfswerk in Bad Hersfeld vier 1.000 Liter Kunststoffbehälter auf dem Hof stehen hatte wurde kurzerhand der Unimog mit den Kunststoffbehältern beladen und mit der Besatzung 1-0 zur Einsatzstelle verbracht.

Nachdem so langsam der Abend näher rückte wurde seitens der Feuerwehr und des Fachberaters des Technischen Hilfswerk überlegt wie man die Einsatzstelle fachgerecht ausleuchten könnte. Die Feuerwehren aus Kirchheim und Bad Hersfeld kamen mit ihren Lichtmasten auf die Autobahn und leuchteten die Unfallstelle auf der Fahrbahn Richtung Kirchheim aus. Um aber genügend Lichtleistung zu haben brauchten man noch einen Lichtmastanhäger auf der anderen Fahrbahn Richtung Frankfurt.

Daraufhin wurde das Technische Hilfswerk aus Bad Hersfeld telefonisch alarmiert um mit Ihrem Lichtmastanhänger  von der Gegenfahrbahn aus die Unfallstelle auszuleuchten. Mit der Besatzung 1-4 rückten die Helfer aus Bad Hersfeld in Richtung der Einsatzstelle aus.

Die Firma Hess reinigte nach dem Abtransport des Unfallfahrzeugs die Straße unter Zuhilfenahme des Lichtmastanhägers aus Bad Hersfeld.

Der Einsatz war am Samstagmorgen so gegen 02:30 Uhr beendet. Die eingesetzte Kräfte des Technischen Hilfswerk aus Bad Hersfeld konnten sich ab drei Uhr wieder Einsatzbereit in der Unterkunft zurück melden.

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