Bad Hersfeld, 07.11.2002, von Rudi Dahinten

Brand bei Bad Hersfelder Hochbauunternehmen

Bei Bauarbeiten an einer Förderschnecke eines Spänesilos wurde durch Funkenflug ein Teil der eingelagerten 150 cbm Holzspäne entzündet.

In Windeseile fraß sich das Feuer durch den Bunker. Zeitweise sprühten die Funken wie aus einem Schlot. Löschversuche durch die Mitarbeiter schlugen fehl, sodass, auch wegen der erheblichen Rauchentwicklung, die Feuerwehr alarmiert wurde.

Die Feuerwehr versuchte zunächst mit Wasser den Brand zu ersticken, als dies fehlschlug wurde ein Schaumteppich als Abdeckung auf dem offenen Silo ausgebracht.

Um die Brandnester im Silo abzulöschen wurde erwogen, eine Öffnung von 2,5 x 2,5 Metern aus der Betonwand des Silos herauszuschneiden, um mit einem Radlader die ca. 150 cbm Holzspäne zu entleeren. Als Fachberater wurden der Zugführer und der Ortsbeauftragte des THW Ortsverbandes Bad Hersfeld hinzugezogen.

Nachdem zunächst versucht wurde durch eine Stahltür erste Holzspäne zu entnehmen zündeten die einzelnen Brandnester wieder durch, sodass die Tür wieder geschlossen werden musste.

Damit wurde auch die Möglichkeit verworfen, mit Hilfe der Betonkettensäge des THW eine größere Öffnung in den Betonbunker zu schneiden.

Wie nun der Silo entleert werden kann stand bis zum Mittag noch nicht fest.


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