Schneefälle und Glätte sorgen auch im Februar für stundenlange Einsätze

  • Einsätze

Bad Hersfeld,

Auf den Bundesautobahnen 4 und 7 wurden querstehende und festgefahren LKW angeschleppt und der Verkehrs so wieder ins Rollen gebracht.

Dienstagabend wurde der Beginn des Ausbildungsdienstes gegen 17 Uhr durch eine Alarmierung der Leitstelle Hersfeld-Rotenburg im Auftrag der Autobahnpolizei Bad Hersfeld unterbrochen und wortwörtlich vorerst auf „Eis gelegt“. Anlass war eine starke Schneefront, die über die Region des Landkreises Hersfeld-Rotenburg und über weitere Teile zog. Verstopfte Autobahnen, querstehende LKWs und eisige Kälte riefen die Helferinnen und Helfer des THW-Ortsverbandes Bad Hersfeld auf den Plan. Eine halbe Stunde nach der Alarmierung veranlasste der Ortsbeauftragte des THW Bad Hersfeld eine Alarmierung des Ortsverbandes Rotenburg an der Fulda. Auch der Ortsverband Homberg wurde ein paar Stunden später nachgefordert, um die Einsatzkräfte der beiden Ortsverbände zu unterstützen. 

Einsatzschwerpunkte waren die Bundesautobahnen 4 und 7. Zwischen den Anschlussstellen Bad Hersfeld und Kirchheim schleppte das THW auf mehreren Teilabschnitten liegengebliebene Lkw an, um den Verkehr wieder ins Rollen zu bringen. Besonders betroffen war diesmal der Abschnitt zwischen Neuenstein und dem Kirchheimer Dreieck, wo massive Staus und weggerutschte LKWs im Stundentakt zu Einsatzaufträgen des THW führten. Mehrmals kam der Verkehr  an der Autobahnauffahrt Bad Hersfeld-West (Neuenstein-Aua) zum Erliegen und forderte bei allen beteiligten Einsatzkräften einen kräftezehrenden Einsatz.

Die Einsatzkoordination des THW erfolgte durch den Leitungs- und Koordinierungsstab des THW Bad Hersfeld. Zusätzlich wurde ein THW-Fachberater mit der Alarmierung der Technischen Einsatzleitung (TEL) in das Landratsamt entsandt, um dort die Einsatzoptionen des THW zu beraten und die Kommunikation zwischen den einzelnen Organisationen zu unterstützen. 

Die drei Ortsverbände waren mit ca. 50 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen über 12 Stunden im Einsatz. Neben dem THW waren auch die Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz und die Bergwacht mit mehreren Fahrzeugen unterwegs, um Staubeobachtungen durchzuführen und die Versorgung von Verkehrsteilnehmern sicherzustellen.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. 

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