Am 09.01.2026 wurde der THW-Ortsverband Bad Hersfeld gegen 05:30 Uhr durch die Autobahnpolizei Bad Hersfeld über die Leitstelle Hersfeld-Rotenburg mit Vollalarm alarmiert.
Im Ortsverband sammelten sich daraufhin alle Helferinnen und Helfer der alarmierten Einheiten. Die Einsatzkoordination erfolgte durch den LUK OV Stab mit Unterstützung des Zugtrupps. Die Kommunikation und Fachberatung der Einsatzmöglichkeiten zwischen Autobahnpolizei und THW erfolgte durch den Fachberater des THW Bad Hersfeld.
Als erste Maßnahme wurde die Fachgruppe N mit einem bereits auf Gleitschutzketten gesetzten MZGW auf die A4 am Kirchheimer Dreieck in Fahrtrichtung Kassel entsendet. Dort wurden festgefahrene LKWs angeschleppt, um den Verkehr wieder in Gang zu bringen. Parallel dazu wurden weitere Einsatzfahrzeuge mit Gleitschutzketten ausgerüstet.
Aufgrund eines technischen Defekts musste der MZGW im Einsatzverlauf durch einen Kipper der Fachgruppe Räumen abgelöst werden, der die Maßnahmen vor Ort fortführte. Das defekte Fahrzeug wurde in eine nahegelegene Werkstatt gebracht und war noch am selben Tag wieder einsatzbereit.
Auch im sogenannten „Rassdorfer Loch“ auf der A4 in Fahrtrichtung Kirchheim kam der Verkehr durch festgefahrene LKWs zum Stillstand. Gemeinsam mit der Bergungsgruppe des THW Rotenburg an der Fulda konnten dort insgesamt vier LKWs angeschleppt und die Fahrbahn wieder freigemacht werden.
Insgesamt waren 27 Helferinnen und Helfer des THW Bad Hersfeld sowie 9 Helfer des THW Rotenburg an der Fulda mit 9 Fahrzeugen im Einsatz.
Nach rund acht Stunden Einsatzdauer wurde der Einsatz durch die Autobahnpolizei Bad Hersfeld beendet. Gegen 13:00 Uhr stellten unsere Helferinnen und Helfer die vollständige Einsatzbereitschaft wieder her.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.