THW Bad Hersfeld unterstützt erneut Autobahnpolizei nach Tief "Leonie"

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Bad Hersfeld,

THW schleppt liegengebliebene Fahrzeuge nach massiven Schneefällen auf den Autobahnen rund um Bad Hersfeld frei.

Um 04:59 Uhr wurde zunächst unsere Fachgruppe Räumen im Auftrag der Autobahnpolizei Bad Hersfeld durch die Leitstelle Hersfeld-Rotenburg alarmiert. Eine halbe Stunde später wurde im Auftrag des Ortsbeauftragten der gesamte Ortsverband Bad Hersfeld mit Vollalarm alarmiert, da es aufgrund der anhaltenden Wetterlage über Osthessen zu massiven Verkehrsproblemen auf den Bundesautobahnen und Bundesstraßen kam.

Nach dem Aufziehen der Gleitschutzketten verließen die ersten Fahrzeuge, unter anderem GKW und Kipper, zügig den Ortsverband in Richtung A4 Friedewald und Kirchheim. Gegen 06:30 Uhr folgte die Alarmierung des THW-Ortsverbandes Rotenburg an der Fulda.

Neben dem OV-Stab, der durch den Zugtrupp unterstützt wurde, befand sich der THW-Fachberater aus Bad Hersfeld in der Leitstelle. Von dort aus beriet er die Einsatzoptionen des THW und unterstützte die Kommunikation zwischen Anforderer und ausführender Einheit.

Die Einsatzschwerpunkte lagen auf der A4 im Rasdorfer Loch und im Sorga-Loch sowie auf dem Abschnitt Autobahnauffahrt Hersfeld bis Kirchheim. Dort wurden mehrere festgefahrene LKW angeschleppt und der Verkehr wieder in Bewegung gebracht. In den einsatzfreien Zeiten standen die Fahrzeuge an markanten Punkten, wie der Autobahnmeisterei Hönebach sowie den Tankstellen Friedewald und Kirchheim, in Bereitschaft, um kurzfristig reagieren zu können.

Sehr spontan war es zudem möglich, durch eine Nachbarschaftshilfe der Firma Räuber den Hof des Ortsverbandes von den Schneemassen zu befreien.

Das THW Bad Hersfeld war mit 22 Einsatzkräften und vier LKW im Einsatz. Der THW-Ortsverband Rotenburg an der Fulda unterstützte mit 17 Helfern und vier Einsatzfahrzeugen. Neben dem THW waren außerdem Feuerwehr, DRK und die Bergwacht mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz, um Staubeobachtungen und die Stauversorgung sicherzustellen.

Der Einsatz konnte nach rund 12 Stunden beendet werden. Die Einsatzbereitschaft wurde gegen 17:00 Uhr wiederhergestellt.

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