Fulda, 20.08.2020

THW wälzt 35.000 Liter Wasser gegen Fischsterben in Fuldaer Aueweiher um

Hohe Temperaturen, niedrige Wasserstände und hohe Phosphatwerte sorgen für Sauerstoffmangel im Fuldaer Aueweiher. Die extreme Wetterlage in diesem Jahr erfordert die Belüftung des Sees. THW ist mit 12 Ortsverbänden im Einsatz.

Am 18. August 2020 schlug der örtliche Angelverein Alarm. Auf Grund der langanhaltenden hohen Temperaturen, der niedrigen Wasserstände und dem fehlenden Frischwasserzufluss zu den zwei Aueweihern bildeten sich hohe Phosphatwerte und senken den Sauerstoffgehalt in den Seen. Die Fuldaer Feuerwehr wurde zuvor alarmiert und versuchte mit Tragkraftspritzen die Seen zu belüften und mit Sauerstoff anzureichern. Die Pumpleistungen der Feuerwehr reichten hierzu jedoch nicht aus. Im Rahmen eines Amtshilfeersuchens der Stadt Fulda wurde das Technische Hilfswerk (THW) zu umfangreichen Pumparbeiten angefordert.

Seit Alarmierung ist das Technische Hilfswerk mit 12 Ortsverbänden und ca. 70 Helferinnen und Helfern im Einsatz gewsesenin. Eingesetzt sind die Ortsverbände Neu-Isenburg, Gelnhausen, Neuhof, Fulda, Offenbach, Melsungen, Geisenheim, Alsfeld, Steinau, Hünfeld, Erlensee und Bad Hersfeld. Insgesamt 4 Großpumpen mit je 5000 Liter pro Minute Pumpleistung. Zusätzlich sind im See auf JetFloat Pontonplattformen weitere Pumpen eingebracht. Diese wälzen weitere 16500 Liter pro Minute um. So ergibt sich eine Gesamtförderleistung von 36500 Liter pro Minute. Aus der Fulda werden 3000 Liter Frischwasser pro Minute zugeführt. Über regelmäßige Messungen soll der Sauerstoffgehalt überprüft werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist ein Ende der Pump- und Belüftungsarbeiten noch nicht absehbar.

Zum Betrieb der Pumpen, Beleuchtung und Infrastruktur rund um den Einsatz werden THW eigen 366 kVA (kW) Strom mit Netzersatzanlagen (NEA) und mobilen Stromaggregaten erzeugt. Zusätzlich zu den THW Helferinnen und Helfern sind ebenfalls das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG)


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